die vorgeschichte

...oder wie es so weit kommen konnte

als 75er jahrgang hat meine sturm-und-drang-zeit 1994 mit dem tod von kurt cobain seinen tragischen höhepunkt gefunden.
und da ich mich ja erst mit 27 umbringen wollte, hab ich die zeit in diversen plattenläden in salzburg verbracht (avahof, bootleg), mir die haare grün gefärbt und irgenwann die schule geschmissen. die abende verbrachte man unter anderem bei sogenannten grungeparties, wo auch schon mal 4 stunden nirvana in einem stück gespielt wurde.

was ist geblieben: die endlose lust zu feiern und ein bischen gegen das system zu schwimmen.
nun bekommt mir das feiern auf den Ü30-Parties nicht so gut, weil mir bei der musik meistens schlecht wird.

auch geblieben sind die ca. 600 cd's die unter meiner alten soundkiste liegen, vorwiegend aus den jahren 1990 bis 1999 - irgenwann hat man sich ja keine cd's mehr gekauft, sondern alles digital ins festplatten-nirvana geladen.
also hab ich aussortiert und übrig sind jetzt viele gustostükerln aus dem grunge und crossover-bereich.

das gehört gefeiert und deshalb gibts ab sofort wieder grungeparties.
vorrausgesetzt die erste party kommt gut an, werden neue folgen!

- stand nun ein paar jahre später: bin immer noch der gleiche depp und deshalb gibts wieder was auf die ohren!

für jeden! nicht nur für alte deppen

warum glaube ich daran..

  • weil es sicher noch mehr so alte deppen wie mich gibt
  • weil die musik einfach gut ist
  • weil nicht jeder der jungendlichen nur auf ö3,r'n b oder hansi hinterseer steht
  • weil fm4 auch immer noch lebt - wenn auch etwas kommerzieller als zur "blue danube"-zeit